Phönixfeder

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Mia Phönixfeder; , Mia de Zweede, Anfried
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Phönixfeder

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Ich selbst möchte mit etwas beginnen, was ich vorsichtig als das V&H "Lied" bezeichnen möchte.
Auch eine Art Spiel, obwohl es dies nicht richtig trifft. Es soll ein Reim/Lied werden, welches lustig ist und zugleich auch "lehren" kann. Setzt einfach eure Strophen darunter.;)

Bist du ein Bauer mit nur einem Huhn,
ja dann hast du wahrlich nicht viel zu tun.
Sammelst Eier tagein und tagaus.
Geh zur Kochstelle und mach leckere Gerichte daraus.

Oder bist du hilfreich und findest Zyprian in seiner Not,
geh zum Händler kauf ihm ein Weißbrot.
Erfahrung ist dein Gewinn,
deshalb schau täglich zu ihm hin.

Bist du ein junger Abenteurer, noch ohne Pferd,
dann ist ein Besuch bei Chauncey, dem Stallmeister nicht verkehrt.
Hilf und erfülle die Quest,
der Lohn nicht lange auf sich warten lässt.

Oder bist du ein Gärtner mit krummen Rücken
vom vielen Säen und Pflücken,
dann nutz Gemüs und Obst zum Füttern und Kochen,
Blumen und anderes Gewächs,
gibt Reichtum, Erfahrung und dich Sammelvorräte finden lässt.



Refrain:
Ob wir Schmieden, Drechseln oder am Spinnrad sitzen,
in Dungeons uns verlaufen
oder uns mit Monstern raufen,
Fische angeln, Obst pflücken
oder uns nach Insekten bücken,
ob wir Hacken und Sägen
oder unsere Wunden pflegen,
in den 7 Reichen gibt es immer zu tun
und man lässt uns kaum ruh'n.
Doch gibt es was zu feiern,
lassen wir uns nicht lumpen,
erheben unsere Humpen,
ein Hoch auf die Otter und unser schönes Spiel!
Hoffe es gefällt ..nun seit ihr dran.!
 

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Sowas solltest du mal beim Fan-Friday einreichen - vielleicht gewinnst ja sogar was :))
 
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ich bin zwar deutsch aber das mit dichten ist an mir iwie vorbei gegangen:rolleyes:
 

Phönixfeder

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Sowas solltest du mal beim Fan-Friday einreichen - vielleicht gewinnst ja sogar was :))
Ich habe dies getan mit weiteren Strophen. Ich werde diese dann auch hier posten, ob es Erfolg hat oder auch nicht.
Danke für den Hinweis🥰
 

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Gerne - ich drück dir die Daumen. Das muss belohnt werden(y)
 

Phönixfeder

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Goldspiel -eine Geschichte ausvergangener Zeit?

Ich schreibe schon längere Zeit Geschichten und Anderes. Oft sind sie mit Spielen verbunden oder reine Fantasie.
Die Geschichte, welche ich euch nicht vorenthalten möchte entstand 2012. Für euch wieder aus der "Kiste gebuddelt".

Ich möchte den Namen des Spiels nicht hier nennen, wo die genannten Dinge sich häuften.
So hatte ich mir Gedanken gemacht, weshalb und wie solche Dinge geschehen und diese Geschichte daraus entwickelt.
Der Inhalt ist freie Erfindung und es betraf keine mir bekannten Leute oder gar mich selbst.

Goldspiel-
eine ungewöhnliche Geschichte


Es geschieht wohl in vielen Online-Spielen. Die Worte,die folgen sind nur ein kleiner Auszug , aus dem was möglich ist:
In letzter Zeit häufen sich Posteingänge mit Angeboten für reelles Geld, Spielgold zu kaufen.
Im Auktionshaus sind Preise, die manchmal aller Realität widersprechen.
In Foren sind Beiträge, in denen andere Mitspieler „angeprangert“ werden, wegen ihres regelwidrigen Verhaltens.
und Vieles mehr...


Dies alles hatte mich bewogen eine Geschichte zu schreiben. Eine Geschichte von etwas ungewöhnlicher Art.
Ob es „nur“ eine Geschichte ist, dass überlasse ich einmal eurem Nachdenken.
Manchmal zwingt aber eine Geschichte mehr zum Nachdenken, als ein „einfacher“ Forenbeitrag.



Die Geschichte ist im asiatischen Raum angesiedelt, könnte aber ebenso im deutschsprachigen oder jedem x-beliebigen Raum spielen.
Ein armer Junge. Seine Familie existiert am Existenzminimum.
Und doch versucht er, so gut es geht, zu helfen.
Dabei würde er doch viel lieber spielen gehen. Ja spielen mit anderen Jungen und Mädchen, doch dafür bleibt kaum Zeit.
Wen verwundert es , als er eine Anzeige in der Zeitung las und seine Augen zu strahlen begannen.
„DU möchtest gern spielen? Und dabei noch Geld verdienen? Dann besuche uns. Wir stellen dir einen modernen PC zur Verfügung.“
So überlegte er nicht lange und begab sich an die angegebene Adresse.
Man begrüßte ihn freundlich. Fragte nach ihm und seiner Familie, welche Spiele ihm denn liegen würden. Erzähltem ihm, dass es gut sei, zu ihnen gekommen zu sein, hier dürfte er spielen und würde so nebenbei seiner Familie helfen können.
Am Ende ließ man ihm ein paar Schriftstücke unterschreiben, die er in seiner Aufregung nicht wirklich las.
Am folgenden Tag begab er sich wieder dorthin.
Er wurde wieder begrüßt, diesmal nicht ganz so aufwendig.
Ein etwas älterer Mann führte ihn in einen großen Büroraum.
Dort saßen mehrere Jungen und auch einige Mädels an PC's und spielten verschiedene Spiele.
Der Mann führte ihn an einem Platz und sagte, dies wäre nun sein PC, an dem er spielen könne.
Er startete für ihn ein Spiel, ein RPG und erklärte ihm worauf es ankam.
So baute er sich seine erste Figur. Schnell hatte er auch Kontakt zu anderen Spielern in der weiten Welt. Spielern , die ihm gern während seiner ersten Schritte, Hilfe boten.
So kam er mit dieser Figur schon ein beachtliches Stück vorwärts.
Er vergaß die Zeit , während er so spielte. Bis der Mann, welcher ihm hier begrüßt hatte und ihm „seinen“ PC gezeigt , kam und sagte dass für heute Schluss sei.
Dann drückte er ihm ein paar Münzen in die Hand.
Nicht sehr viel ,aber es reichte, um für seine Familie etwas zu Essen zu kaufen.
Zu Hause freute man sich darüber.
Unruhig schlief der Junge in dieser Nacht. Immer wieder träumte er von seiner Figur und was er alles mit ihr anstellen würde.
Am folgenden Morgen, nachdem er schnell alle aufgetragenen Aufgaben im Haus erledigt hatte,begab er sich wieder zu seinem PC.
Diesmal besuchte ihn ein jüngerer Mann, der ihm einige Tricks im Spiel zeigte, wie er schnell zu Geld kommen und sich bessere Ausrüstung dafür im Spiel kaufen könne.
Diese Ratschläge befolgte er. So wurde seine Figur weiter stärker und konnte sich schon mächtigeren Gegnern stellen, die er auch mit Hilfe seiner neuen „Freunde“ im Spiel besiegen konnte.
Wieder verging viel zu schnell die Zeit. Wieder erhielt er einige Münzen.
So kam er in kurzer Zeit auf eine beachtliche Position im Spiel, in der er nicht mehr jeden Gegner fürchten musste und zu einer Beachtlichen Ausrüstung. Nicht die Allerbeste,aber doch nicht die Schlechteste.
Immer wieder kam der jüngere Mann mal bei ihm vorbei gab ihn diesen und jenen Hinweis.

Bis er eines Tages zu ihm sagte, er sei nun soweit das Spiel abzuräumen...
Ihm sagte, er solle an einer bestimmten Stelle im Spiel einen bestimmten Weg immer wieder ablaufen, alle Gegner dort besiegen und die gefundenen Items verkaufen, das Gold aber einem anderen Charakter schicken, der so etwas wie eine Bank wäre auf der man das Gold sammle und später für bessere Dinge nutzen wolle.
Einige Zeit folgte er den Anweisungen des jüngeren Mannes. Dieser sah immer öfter zu ihm,ob er auch gute „Fortschritte“ mache.
Als diesmal Schluss war, erhielt er seinen ersten Geldschein.
Überglücklich, freute er sich auf den folgenden Tag.

Wieder „spielte“ er und führte den Auftrag aus dem ihm der jüngere Mann gab.
Oftmals wechselten sie die Plätze auf denen er sein „Spiel“ machen sollte.
Dies ging eine ganze Weile , bis ihm das zu langweilig wurde, immer und immer wieder die selben Wege, die selben Gegner.
Als er aber auf einer anderen Map war und der jüngere Mann dies sah, bekam er von diesem einen harten Stoß in die Rippen, so dass er kurz nach Luft schnappte.
„Mach was ich dir sage, oder willst du heute kein Geld mit nach Hause nehmen?“

So machte er weiter. Immer wieder versuchte er ein Stück anderer Orts zu gelangen , doch ständig war der jüngere Mann da.
Immer härter wurden die Prügelstrafen.
Seine Ingamefreunde, die er gefunden hatte, fragten nach ihm, solle er doch mit ihnen Quests und Missionen erfüllen. Immer wieder musste er Ausreden gebrauchen.
Er konnte ihnen doch nicht erzählen, dass er hier für Geld „spielte“, aber dabei Gold farmte auf Teufel komm raus.

So sann er nach, das war doch kein wirkliches Spielen. Er war zu einem Werkzeug geworden für den älteren und für den jüngeren Mann, deren Namen er nicht einmal kannte.
Doch er bekam Geld, konnte so seine Familie unterstützen, damit es ihnen etwas besser ging, jeden Tag etwas zu Essen hatten. Dies war vorher nicht immer der Fall.
Aber auch die Prügel spürte er und etwas das viel mehr weh tat, in ihm innen drinnen, dass man ihn ausnutzte, nicht nach seinen Fähigkeiten fragte oder nach dem, was er gern wollte.
Dabei hätte er so viele Ideen gehabt um „sein“ Spiel zu verbessern.
Es musste etwas geschehen! Sicher wurden die anderen Kinder auf die selbe Art ausgenutzt.
Doch was hatten eigentlich die zwei Kerle von dem Spielgold?
So oft er auch grübelte, er kam nicht darauf.

Er wollte sich nicht länger ausnutzen lassen!
Dies sagte er am folgenden Tag dem jüngeren Mann.
Der nahm ihn und ging mit ihm in ein kleinen Raum. Dort schlug er ihn abermals. Bis er am Boden lag. Dann beugte er sich über ihn und sprach auf ihn ein, wie er wohl das Geld was er bisher erhalten hatte zurückgeben wolle? Ob seine Mutter und sein Vater denn ins Gefängnis gehen sollten, wenn er nicht tat was man von ihm verlangte. Schließlich habe er dafür unterschrieben,
dass er gehorchen wolle.
Er erinnerte sich an die Schriftstücke , die er kaum gelesen hatte.
Dann zerrte der jüngere Mann ihn in ein Badezimmer wo er sich waschen sollte. Er drohte ihm, ihn weiter zu verprügeln, sollte er den anderen Kindern etwas davon erzählen.
Dabei durften sie sich eh kaum miteinander unterhalten.

Immer , nach seiner „Spielarbeit“ sann er erneut , was er tun konnte , um dort heraus zu kommen.
Dann hatte er eine leichte Vorstellung. Jedes Spiel hat Regeln. Sollte er dagegen verstoßen?
Würde man ihn dann vom Spiel bannen?
Es war einen Versuch wert.
So wurde er immer ruppiger seinen Mitspielern gegen über.
Jagte Neulinge von „seinem“ Platz, hier spiele er.
Der jüngere Mann lachte darüber.
Dann begann er seine Freunde zu beschimpfen. Diese begannen sich von ihm abzuwenden.
Das war wohl das härteste Los seiner verzweifelten Action.
Immer öfter gebrauchte er Worte die nicht den Regeln entsprachen...ihn zum zeitweiligen „Schweigen“ verurteilten.
Immer härter wurden seine Sprüche, und das Seltsame war ihm wurde es leichter, endlich konnte er seine Wut gegen die beiden Männer ablassen.
Immer öfter gab es Beschwerden gegen ihn.


Eines Morgens ging er zu seinem PC um seine“Arbeit“ aufzunehmen als er beim Einloggen einen Hinweis sah.
Doch konnte er nichts damit anfangen, er kam nur nicht in „sein“ Spiel.
Als dies der jüngere Mann sah, wurde dieser wütend. Was hast du gemacht? Weshalb sperren sie unseren Zugang?
Voller Angst und doch gleichzeitiger Freude blickte er ihn fragend an. Ich weiß nicht? Denen gefällt es sicher nicht, was wir hier tun.
So zerrte er ihn wieder ein den kleinen Raum. Der Junge wusste , was ihn erwartete und wollte es ertragen.

Voller Blutergüsse und Platzwunden ging er heimwärts. In seiner Tasche fand er noch ein paar Münzen. Er kam an einem I-netcaffee vorbei.
Er überlegte einen Augenblick.

Heute würde er hungern.

Egal.
Er mietete sich eine Stunde. Eröffnete sich einen neuen Zugang. Und dann machte er sich einen neuen Charakter.
Bald fand er Leute , die ihn kennen mussten. Er schrieb sie an. Immer und immer wieder, bis einer bereit war ihm zuzulesen.
Dann erklärte er diesem, weshalb er so gehandelt hatte, was geschehen war.
Und so schrieb ich nun dieses als Geschichte nieder.
 
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Phönixfeder

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Und noch eine "ältere" Geschichte, aber nicht minder aktuell.
Dämonenjäger
J.Wolfhart (Anmerkung: dies ist mein Name, neben Falkenfeder Schreiberling, für Veröffentlichungen von Geschichten)

Dämonenjäger
Eine Kurzgeschichte

Ein junger Mensch, er mag etwa so alt wie du oder etwas jünger gewesen sein, saß vor seinem PC.
Oder war es seinem Lapi? Egal, dies ist nicht von Belang.
Ebenso wenig, wie das Geschlecht des Menschen, denn es kann jeden treffen.
Er hatte sich gerade ein neues Spiel gekauft und war dabei es zu installieren.
Der Name des Spieles ist auch nicht von Bedeutung.
Bald sah der junge Mensch den Startbildschirm und er erstellte sich eine Spielfigur. Veränderte sie
nach seinen Wünschen, den Möglichkeiten des Spieles entsprechend.
Dann startete er mit dieser Figur in das Abenteuer des Spieles.
Stunde um Stunde verging.
Er verbesserte die Figur, gab ihr neue Rüstung und neue Waffen.
Da läutete das Handy.
Er hörte es nicht.
Der junge Mensch wollte seine Figur weiter bringen.
Doch dann übermannte ihn doch die Müdigkeit.
Am folgenden Nachmittag ging es weiter.
Aufgeregt und voller Ungeduld wartete er auf den Startbildschirm.
Nur eine kurze Pause gönnte sich der junge Mensch, um Kaffee und etwas zum Essen zu machen.
Eingenommen wurde während des Spielens.
Diesmal klingelte es an der Wohnungstür, doch der junge Mensch ignorierte es.
Wieder wurde es sehr spät, ehe die Müdigkeit kam.
Der darauffolgende Tag verlief etwas anders.
Schnell wurde Fastfood, Zigaretten und Energiedrink bereitgestellt. Dann eine Kanne Kaffee.
Es war Wochenende, da konnte man doch durchspielen.
Trinken und Essen tat er ohne das Spiel zu unterbrechen.
So ging es nun Tag für Tag.
Bald lief der Aschenbecher über, stapelten sich Essenreste um PC und Monitor. Im Zimmer lagen
leere Getränkedosen und Flaschen.
Freunde und Freundinnen hatten es längst aufgegeben den jungen Menschen per Handy oder gar an
der Wohnungstür sprechen zu wollen.
Der junge Mensch lebte nur noch für seine Spielfigur.
Sie war das Einzige, was ihn im Bann hielt.
Er war den Dämon verfallen.
Doch der junge Mensch merkte nichts davon.
Eines Tages geschah etwas Unerwartetes.
Die Figur des jungen Menschen wurde aus dem Spiel geworfen.
DC.
Viele Spieler kennen dies.
Er versuchte sich erneut einzuloggen, doch ohne Erfolg.
Mehrmals wiederholte er die Prozedur mit gleichem Ergebnis.
Er war vom Spiel getrennt.
Bis diese Meldung erschien:
Die Server des Spieles wurden von einer Hackergruppe namens Dämonenjäger angegriffen und
müssten auf unbestimmte Zeit heruntergefahren werden. Man entschuldigte sich für die
Unannehmlichkeiten.
Dies bedeutete auf unbestimmte Zeit nicht mehr spielen zu können.
Was sollte der junge Mensch jetzt tun?
Er zog die Vorhänge seines Fensters auf. Grelle Sonnenstrahlen trafen sein Gesicht. Wie lange hatte
er die Sonne nicht mehr gesehen?
Er lief unruhig in seinem Zimmer hin und her.
Der junge Mensch musste hier raus, sonst würde ihm die Decke auf den Kopf fallen.
Er zog sich eine Jacke über und verließ Wohnung und Haus.
Der junge Mensch schlenderte gelangweilt durch einen Park.
Dort saßen Menschen, die er kannte. Als er sie grüßte, schauten sie nur verwundert weg.
Der junge Mensch hatte nicht bemerkt, wie ungepflegt er jetzt aussah.
Unweit befand sich ein kleiner Eisstand.
Der junge Mensch kaufte sich zwei Kugeln und setzte sich auf eine Bank.
Neben ihm saß ein älterer Mann.
Dieser hielt ein Buch in der Hand in dem er las.
Leise, doch für den jungen Menschen deutlich vernehmbar, las er:
„Das Schlimme an den Dämonen ist nicht, daß sie uns töten, sondern das sie uns dazu bringen uns
selbst zu vergessen!“
Der junge Mensch dachte kurz über diese Worte nach.
Seufzend sprach er leise, doch hörbar:“ Wie wahr!“
Der ältere Mann klappte das Buch zu und sah ihn fragend an. „Erzähl!“
Der junge Mensch fasste allen Mut zusammen und erzählte, was ihm widerfahren war und welche
Wut er auf die Hacker hätte.
Doch mit jedem Satz wurde ihm die Bedeutung des vom älteren Mann gelesenen Satzes deutlicher.
Als er geendet hatte, nahm der ältere Mann das Buch und gab es dem jüngeren Menschen.
„ Hier nimm, lies und lerne. Ich habe das Buch schon oft gelesen.
Merke dir: Es ist nicht wichtig seinen Charakter zu leben, wichtig ist sich selbst nicht zu
vergessen!“
Dann verließ er den jüngeren Menschen.
Dieser begann zu lesen.
Die Geschichte war spannend und gefiel ihm.
--------------------------
PS:
Er kaufte sich weitere Bücher aus dieser Serie.
Bald begann er auch selbst kleine Geschichten zu schreiben, aus Spaß Andere zu unterhalten, zu
warnen, ohne drohenden Zeigefinger, und zum Nachdenken anzuregen oder auch versteckte
Ratschläge zu geben.
-------------------
Nachwort
Auch wenn in dieser Geschichte Hacker einen positiven Hintergrund erhalten, kann ich das Meiste
ihres Tuns nicht gut heißen.
Sie zerstören Welten, viel investierte Zeit und Zukunftspläne. Von Anderem nicht zu reden.
Vielleicht sollten sich manche Softwarefirmen überlegen, diese durchaus intelligenten Menschen
die Chance zu bieten mit ihnen zusammen zu arbeiten, um Lücken und Verbesserungen zu finden.

An alle Computer-und Konsolenspieler.
Wenn ihr bis hier her gefunden habt, so habe ich keine Bange um euch, doch eine Bitte.
Achtet auf eure Freundinnen und Freunde, das sie rechtzeitig ausloggen und offline gehen, damit sie
nicht dem Dämon (Sucht) verfallen. Macht sie auf die Gefahr aufmerksam und lasst nicht nach in
euren Bemühungen ihnen zu helfen, sollte es einen von ihnen schon in seinen Bann gezogen haben.
Scheut euch nicht, um Mithilfe zu bitten.
In manchen Spielen gibt es Gamemaster oder Spielleiter. Deren Team haben die Möglichkeit zu
prüfen, wie lange jemand täglich online ist. Auch in dieser Hinsicht sollten sie sich ihrer
Verantwortung bewusst sein!
Viele werden jetzt schreien, aber ich bezahle doch viel Geld für meine Spielzeit, dann will ich auch
spielen!
Jeder muss selbst abwägen, wie viel zu zahlen er bereit ist und wieviel seiner Zeit er am Tag in Spieleinvestieren will oder ob er das Geld für sinnvollere Sachen ausgibt.
Bedenkt: das Leben da "Draußen" ist viel aufregender und bunter, als es jedes Spiel sein könnte!

Mia
 
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Phönixfeder

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Es hat geklappt mit auf dem ersten Platz. Ich freu mich riesig! :D
Und es wurde sogar ins englische übersetzt.
und hier nochmal der gesamte Text:

V&H Lied by Mia Phönixfeder

Bist du ein Bauer mit nur einem Huhn,
ja dann hast du wahrlich nicht viel zu tun.
Sammelst Eier tagein und tagaus.
Geh zur Kochstelle und mach leckere Gerichte daraus.

Oder bist du hilfreich und findest Zyprian in seiner Not,
geh zum Händler kauf ihm ein Weißbrot.
Erfahrung ist dein Gewinn,
deshalb schau täglich zu ihm hin.

Refrain:
Ob wir Schmieden, Drechseln oder am Spinnrad sitzen,
in Dungeons uns verlaufen
oder uns mit Monstern raufen,
Fische angeln, Obst pflücken
oder uns nach Insekten bücken,
ob wir Hacken und Sägen
oder unsere Wunden pflegen,
in den 7 Reichen gibt es immer zu tun
und man lässt uns kaum ruh'n.
Doch gibt es was zu feiern,
lassen wir uns nicht lumpen,
erheben unsere Humpen,
ein Hoch auf die Otter und unser schönes Spiel!

Bist du ein junger Abenteurer, noch ohne Pferd?
Dann ist ein Besuch bei Chauncey, dem Stallmeister nicht verkehrt.
Hilf und erfülle die Quest,
der Lohn nicht lange auf sich warten lässt.

Oder bist du ein Gärtner mit krummen Rücken
vom vielen Säen und Pflücken?
Dann nutz Gemüs und Obst zum Füttern und Kochen,
Blumen und anderes Gewächs,
gibt Reichtum, Erfahrung und dich Sammelvorräte finden lässt.

Refrain:
----
Bist du ein Schmied, der schwer zu tragen?
Hast Edelstein und Erz geschlagen?
Über Edelstein werden sich Händler freu'n.
Kannst du genug Massel produzieren,
wird deine Werkstatt bald ein neuer Hammer zieren.

Oder bist du ein Ritter und kommst Heim geheult,
Rüstung zerrissen, der Schild verbeult,
weil nur wenig Glück dir ward hold?
Such dir eine Werkstatt aus!
Verbessere Rüstung und Schild,
so holst du mehr heraus.

Refrain:
----
Bist du ein Zauberer und leer dein Stab?
Dann keine Monster jag!
Sammle Pilze, angle Fisch!
Nach Rezept alles im Topfe zu Manatränken misch.
Vergiss das jeweilige Obst nicht!

Oder kehrst als Sieger du nach Haus?,
aus Taschen und Rucksack fallen schon Dinge raus?
Magst behalten manches Stück?
Gibt es den Tresor zum Glück!
Den Rest wirst du beim Händler los
und schon rutscht nicht mehr dir die Hos'.

Refrain:
---
Noch bin ich nicht weit gekommen,
ist mein Wissen klein!
Deshalb seh' ich ins Forum und Wiki rein.
Lerne, finde Spaß dabei und hab manchen Tipp bekommen.
Mit eurer Hilfe soll dies weiter möglich sein,
wenn ihr tragt weitere Strophen ein!​
 

Sarah05

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Geschichten , Reime und Verse, Videos, Bilder (auch gezeichnet), alles was euch Spaß macht, ist möglich.
Bzw. auch gleich einsenden an fansubmission@madottergames.com und die Chance nutzen ein paar Kronen zu gewinnen.
Glückwunsch Mia.
 

Phönixfeder

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https://villagersandheroes.com/forums/threads/fan-friday-may-1-8.3164/

Ich habe bei diesem Wettbewerb mit 2 weiteren Beiträgen (nacheinander) teilgenommen.
Nachdem mein Videclip weiterhin im Pool bleibt, hat ein anderer Beitrag wieder den 1. Platz erreicht. 😄
ein Screenshot hat mich dazu inspiriert.Boss Stoneka.jpg
Die Beule
Tiberius hat es wieder ins englische übersetzt. Vielen lieben Dank dafür. Ich hoffe und glaube , er hatte genauso viel Spaß dabei die "richtigen " Worte zu finden und dabei ein Lächeln oder sogar Lachen im Gesicht.
Etwas Spaß und Lachen können alle in diesen Zeiten brauchen!
Wenn euch der Vers auch dazu bringt, wäre es mir ein wertvollerer Gewinn, wie der Wettbewerbspreis.




Die Beule

Bei einem Kampfe neulich,

traf ich auf einen Riesen gräulich.

Dieser schwang seine Keule

und ich hatte eine Beule.


Ging zum Gastwirt, ihn zu fragen

und ihm meine Klagen vorzutragen.


Von der Keule ,

eine Beule?

Ach du grüne Neune.


Sollst bei mir ruhen eine Weile,

und vergessen ist die Beile.


Trank Wein und Bier in der Taverne,

bis ich sah nur noch Sterne.

So der ganze Kopf mir schmerzte.


Meine Schritte mich zu einem „Freund“ der Rüstung machte lenkten.

Dieser sah mich an mit traurigen Bedenken.

Erzählte ihm mein Leid, nachdem er mich tat fragen.


Von der Keule ,

eine Beule?

Ach du grüne Neune.


Solltest tragen einen Helm aus Platte,

und die Keule wirkt wie ein Ball aus Watte.


Die Beule im Weg,

der Helm nicht passt.

Der Kopf er schmerzt.


Ein Händler beherzt,

legte auf meinen Kopf gekühltes Fleisch.


Von der Keule ,

eine Beule?

Ach du grüne Neune.


Gut das ich dich traf, das Glück ist dir hold,

und ich bezahlte den halben Beutel voller Gold.


Meinen Kopf umgab bald eine stinkende Wand,

doch die Beule nicht verschwand.


Ein Magier voller Frost rief:

„Von der Keule ,

eine Beule?

Ach du grüne Neune.


Die geht doch fast von allein,

wieder in deinen Kopf hinein.“

So zückte er seinen Stab.

Kraftlos ich zu Boden sink,

denk: „Eine Beule ist ein doofes Ding!“


Verschwommen nur erkenn ich ihn,

schüttelt seinen Kopf:


Von der Keule ,

eine Beule?

Ach du grüne Neune.


Er beugt sich über mich,

legt mir auf dem Kopf die Zauberhand,

flößt ein mir einen Trank,

fühle mich stark und nicht mehr krank.

Von der Keule

eine Beule?

Hilft dir weiter

nur ein Heiler!

PS: „Ach du grüne Neune“ ist ein Ausdruck , wie OMG für etwas Ärgerliches.​
 
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Phönixfeder

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Paul Krücke- Veränderung

Eine Kurzgeschichte...Fortsetzung möglich​


1.Kapitel
Das Ende eines Tages

Ringelblumenhafen.
Der Tag neigte sich langsam dem Ende zu.
Der Himmel orangerot gefärbt von der untergehenden Sonne.
Im Handwerkerhof, vor dem Eingang zur Stadt und dem Hafen, klangen nur noch vereinzelte Geräusche von den Handwerkern, die ihre Arbeiten noch beenden wollten, an Paul Krückes Ohr.
Noch vor Kurzem war dies anders, hätte man Hämmer auf Ambosse schlagen, Spinnräder und Drechselbänke quietschen hören und den Duft von Gekochten und Gebackenen einatmen können.
Gerade war das Crafting- Event zu Ende gegangen.
Paul Krücke verspürte Durst nach der harten Arbeit am Amboss und ihm war danach den Abend in gemütlicher Runde ausklingen zu lassen.
Auch, wenn er derzeit lieber allein auf Abenteuerreisen ging, verspürte er manchmal den Wunsch nach Gesellschaft und Gemütlichkeit.
So durchschritt Paul das Tor zur Stadt und bog links ab.
Dort hatte er Musik gehört.
Als er näher kam, sah er zwei Spielleute und Frauen und Männer, die nach ihrer Musik tanzten.
Andere standen an Tischen auf denen Speisen und Getränke standen.
Doch nirgendwo konnte Paul einen Schankwirt sehen.
Eine Dame, die vor einer Tür stand ignorierte ihn.
Dann sah er Lothar, einen Kartenspieler mit dem Paul schon zu tun hatte.

Er ging auf ihn zu und sprach ihn an: „Guten Abend. Bitte sagt mir, wo ich hier etwas zum Trinken bekomme.“
Lothar sah ihn von oben bis unten an.
Bedenken war in seinem Gesicht zu sehen.
„Ihr seit doch Paul Krücke, von dem man erzählt er würde lustige Lieder schreiben?“

Paul war verdutzt. Sprach man schon darüber?
So antwortete er sehr zögerlich mit einem langgezogenen „Ja!“
„Wie wäre es, wenn Ihr uns eines Eurer Lieder vorsingen würdet und ich spendiere Euch dafür einen Krug Wein?“
Paul hatte schon seltsamere Geschäfte abgeschlossen. Doch zögerte er. Noch nie hatte er seine Lieder und Verse in der Öffentlichkeit vorgetragen.
Manchmal beim Handwerken vor sich hin gesungen, damit die Arbeit leichter von der Hand ginge.
Doch hatte er sich nicht schon manchen Herausforderungen gestellt und diese gemeistert?
Sollte er auch diese annehmen?

Schließlich willigte Paul ein: „Gut, wir haben einen Deal!“
Paul ging auf die Spielleute zu und sprach kurz mit ihnen.
Dann sprang er auf einen leeren Tisch.
Sofort wurde es still und die Blicke waren auf Paul gerichtet.

„Ich wurde gebeten Euch etwas vorzutragen.
Will singen aus längst vergangenen Tagen,
als man am Königshof noch zu feiern verstand
und Friede herrschte im Land.

Das Lied heißt „Nicht aufgepasst

Es gibt Dinge, die sind des Einen Freud, des Anderen Last,
passieren, wenn man nicht aufgepasst.
Von solchen Dingen
will ich euch heute singen!
Gefällt es euch, so spendet mir Applaus,
denk mir dann neue Strophen und Lieder für euch aus,
die euch rühren zu Tränen oder Lachen,
will für kurze Zeit euch Freude machen.

Ihr Spielleut haut rein!


Ein Ritter mit seinem Schwert,
der fiel einst von seinem Pferd.
Ihn traf des Gegners Schild,
nun ist blau sein Hinterteil.
Sein Knappe sprach zum Rittersmann:
Refrain: „Da läuft doch was verkehrt!
Da hast du wohl nicht aufgepasst!
Nun muss ich schleppen deine Last!“​

Der erste Refrain war verklungen und Paul wollte zur nächsten Strophe ansetzen, als aus der Menge erklang: „Da läuft doch was verkehrt! Da hast du wohl nicht aufgepasst!“
Paul stimmte nochmal mit ein.
Dann setzte er sein Lied fort.
Und immer, wenn der Refrain kam, grölten die Leute mit.

Eine hübsche Maid so hold,
denkt bei sich: „Das hab ich nicht gewollt!“
Der Ritter hatte sie „getroffen“,
nun darf sie guter Dinge hoffen.
Die Maid sprach zum Rittersmann:

„Da läuft doch was verkehrt!
Da hast du wohl nicht aufgepasst!
Nun muss ich austragen deine Last!“


Das Burgfräulein beim Tanze bat um einen Kuss,
dabei trat ihr der Edelmann auf den Fuß.
Ihr Kleid darauf zerrissen ward,
ihre Brust offenbart.
Das Fräulein zum Edelmann:

„Da läuft doch was verkehrt!
Da hast du wohl nicht aufgepasst!
Deine Lust wird mir zur Last!“


Der Schurke im Kerker sitzt.
Der Schlüssel an des Wächters Gürtel blitzt.
Der lehnt schlafend an der Kerkerwand
und schon hält der Schurke den Schlüssel in der Hand.
Der Schurke so bei sich denkt:

„Da läuft doch was verkehrt!
Da hast du wohl nicht aufgepasst!
Ich mach mich aus dem Knast!“


Ein Hexer, der Dämonen ehrt,
sich einen zu sich beschwört.
Doch hat den Schutzkreis er vergessen,
weshalb er ihn aufgefressen.
Der Dämon höhnisch lacht:

„Da lief doch was verkehrt!
Da hast du wohl nicht aufgepasst!
Verdau' nun deiner Seele Last!“​


Plötzlich stand ein Krug Wein und etwas Brot und Fleisch auf Pauls Tisch.
Als er das Lied beendet hatte, verbeugte er sich vor „seinem“ Publikum.
Die Leute antworteten ihm mit Beifall.
Dann sprang er vom Tisch und ergriff den Krug: „Auf Euer Wohl!“
Paul nahm einige Schlucke.
Das tat gut.
Er schaute in die Runde. Jetzt erst bemerkte Paul, das sich weitere Abenteurer und Helden eingefunden hatten.
Als er sein Mahl beendet hatte und gerade bei sich dachte: „Da ist es doch noch ein schöner Abend geworden.“, erschallte eine Stimme: „Bitte Paul, sing uns noch ein Lied.“
Und eine weitere: „Ja, Paul, wieder etwas Lustiges.“
Und eine Frauenstimme rief: „Oder was von Liebe!“
Paul überlegte: ´ Sollte er diesen Wunsch erfüllen? '

Fortsetzung folgt....



PS: Da nicht alle meine Reime usw. wirklich zum FanFriday passen, habe ich mir etwas überlegt. So kam ich auf die Idee Rollenspiel im Spiel.
Aber gibt es das hier?? Manchmal mag wohl einer danach gefragt haben.
So entstand diese Geschichte, die dafür eine Grundlage bilden könnte.
Derzeit bin ich dabei einige Fakten zu einem Konzept zu verarbeiten, wie RP hier möglich wäre.
Vielleicht besteht ja doch Interesse?
Aber auch so würde ich die Geschichte fortsetzen.

LG Mia





 
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Pauls Veränderung -Fortsetzung
Kapitel 2 Paul macht weiter
Innerlich freute Paul sich, das man ihn bat weiter zu singen.
Er überlegte kurz, welches Lied er denn weiter vortragen könnte.
"Also gut ihr habt es so gewollt, etwas lustiges und etwas von Liebe! Doch ihr müsst wieder alle mitmachen! Hakt euch untereinander ein, jeder den, der gerade nebenihm steht, und dann schaukelt mal links und mal rechts!
Der Text ist recht einfach, also könnt ihr auch wieder mit einstimmen! Ich sing es euch einmal vor!"

Du hast mein Herz gestohlen

Du hast mein Herz gestohlen,
wollt es wieder holen,
du sagst zu mir, „Nein, es bleibt bei mir!
Bekommst meines dafür!

Du hast mein Herz gestohlen,
wollt es wieder holen,
nehme deines dafür,
du sagst, du schenkst es mir,

Du hast mein Herz gestohlen,
wollt es wieder holen,
behalte es bei dir,
hab ja deines dafür.
Schon als Paul das Lied vortrug fingen einige Leute an zu schunkeln und mit zu singen. Dann wiederholte er das Lied. Und es baute sich eine wunderbare ausgelassene Stimmung auf.
Paul war froh, das er den Wunsch entsprochen und weiter gemacht hatte.
Und so wunderte er sich auch nicht, als ein weiterer Krug auf seinem Tisch stand.
"Ihr wollt sicher noch mehr? "
Ein Klatschen und Pfeifen und JA-Rufe waren die Antwort.
"Dann erhebt eure Krüge und Becher! Denn es folgt ein Trinklied!"

Trinklied

Der Abend ist schön,
wollen noch nicht nach Hause geh´n.
Fröhliche Lieder wollen wir singen
und uns erzählen von erstaunlichen Dingen.

Wirt, schenk nochmal ein,
von deinem süßen Traubenwein.
Lasst uns die Becher erheben.
Ein Hoch auf die Liebe und das Leben.

Wollen heute tanzen und küssen,
nur nicht an morgen denken müssen.
Wollen die Sorgen und Arbeit vergessen,
uns heute nicht mit Waffen messen.

Wirt, schenk nochmal ein,
von deinem süßen Traubenwein.
Lasst uns die Becher erheben.
Ein Hoch auf die Liebe und das Leben.

Wollen heute lachen und fröhlich sein.
Schenk nochmal ein!
Schenk nochmal ein,
von deinem herrlichen süßen Wein.
Die Leute erhoben ihre Krüge und Becher und prosteten einander zu.
Dann stand plötzlich Lothar an Pauls Seite. "Herr Krücke, Ihr habt uns allen hier heute einen schönen Abend bereitet. Gern dürft Ihr solches wiederholen, es wird immer Essen und Trinken für Euch bereit stehen! Danke in aller Namen! Doch für heute muss leider Schluss sein! Die Nachtwache ist schon aufgezogen."
"Dann wünsche ich allen einen schönen Nachhauseweg und gute Nacht, hoffe allen hat es Spaß gemacht. Vielleicht gibt es ja ein Wiedersehen hier."
Es wurde noch ausgetrunken und dann machte sich jeder auf in sein Dorf oder seine Stadt. Vielleicht sang mancher auch noch ein Lied auf seinem Heimweg.

.....
 
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Phönixfeder

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Diesmal hab ich das Gefühl, dies ist nicht ganz die richtige Rubrik für meine neue Geschichte. Sie könnte in manch andere ebenso passen.
Am Samstag, 21.08.2021 hatten wir ( Viribus Unitis) ein Sommer- Gildentreffen. Mit Rätsel, Spiel und einer ganzen Menge Spaß. Aber es geschah auch etwas sehr Ungewöhnliches dabei, wie folgende Geschichte erzählt:

ER“
Es war dunkel im Raum.
Nur der Mond schickte sein fahles Licht durch das Fenster.
„ER“ saß auf der Rückenlehne der Couch.
Normalerweise taten Menschen so etwas nicht. Doch „ER“ war kein gewöhnlicher Mensch.
Vielmehr war er eine Puppe, mit dem Aussehen eines Menschen. Eine gehäkelte Puppe.
Erst vor ein paar Tagen war sie fertig geworden. Nun saß sie auf der Lehne und kam sich schon vergessen vor.
So schlief sie und träumte vor sich hin.
Plötzlich verwandelte sich das fahle Mondlicht in ein helleres, leuchtenderes Licht.
In ein magisches Licht. Dieses begann sich zu drehen, bildete bald einen Wirbel.
Durch den Wirbel entstand ein Sog, der „ER“, die Puppe, erfasste.
Irgendwann öffnete sie die Augen.
Sie war überrascht. Befand sich an einem ganz anderen Ort.
Langsam schaute sie sich um. Der Ort kam ihr fremd und doch seltsam bekannt vor.
Irgendwo hatte sie ihn schon gesehen.
Hier liefen Leute in bunten Kostümen oder Rüstungen herum, oder ritten auf seltsamen Tieren.
Dann sah er die hohe Treppe und den Eingang zum Schloß.
„ER“ erinnerte sich. Ardent City nannten die Leute dort diesen Ort.
„ER“ hatte ihn in dem Raum, in dem er eigentlich saß in einem großen Kästchen in dem bunte Bilder flimmerten, gesehen. Sein Schöpfer nannte es PC.
ER im Game2.jpg

Und nun war sie selbst in Mitten diesen Ortes.
Was sollte sie hier?
„ER“ sprang schnell zur Seite, als ihn fast ein Huf eines Pferdes traf und ihn so aus seinen Gedanken riss.
Eine Frau stieg von ihrem Reittier. Sie war ganz in Leder gekleidet und trug einen Bogen bei sich.
„Entschuldige vielmals, ich habe dich fast übersehen! Wie kommst du denn hierher? Willst du etwa ein Abenteurer werden?“, sprach die Frau „ER“ an.
„Ich weiß nicht, wie ich hier her kam. Ich saß und träumte, langweilte mich, weil ich mir vergessen vorkam. Abenteuer werden? Kann ICH denn das?“
„Oh verzeih, mein Name ist Raupe Nimmersatt. Ich bin eine Jägerin. Wie nennt man dich?“
Ich besitze noch keinen Namen. Man sagt nur „ER“ zu mir“, antwortete „ER“ traurig.
„Ist nicht schlimm. Hier kann jeder ein Abenteurer werden und später sogar ein Held. Es gibt viele Leute mit seltsamen Namen hier.“
Raupe Nimmersatt sah die Puppe von oben bis unten an und schüttelte dann ihren Kopf.
„Aber so kannst du kein Abenteurer sein. Du brauchst eine Waffe und eine Ausrüstung! Komm mit mir mit. Wir gehen in mein Dorf. Dort wohne ich mit meinen Freunden.“
Sie hob „ER“ auf und gemeinsam ritten sie ins Dorf. Vor einem Haus machten sie Halt. Raupe Nimmersatt stieg von ihrem Reittier, setzte „ER“ ins Gras und verschwand mit den Worten:“ Warte hier , ich bin gleich zurück!“, in der Haustür.
Bald darauf hörte man es im Haus klappern und rumoren.
Dann trat Raupe Nimmersatt aus der Tür. In ihren Händen hielt sie einen Schild, auf dem ein
Bündel und eine kleine Axt lagen.
„Hier hast du einen Schild, eine Axt und eine einfache Rüstung. Damit kannst du ein Schamane sein.“
Dann legte sie es neben „ER“ ab.
Sie erklärte, was ein Schamane konnte.
Doch „ER“ war sehr müde und schlief ein.
Als die Puppe dann aufwachte, dachte sie über ihren Traum nach. Sie sah an sich herab. Jetzt trug sie eine Kettenrüstung. Schild und Axt lagen neben ihr.
War es doch kein Traum?
Noch als „ER“so darüber nachdachte, holte ihn sein Schöpfer. Setzte ihn auf seine Hand.
„Was ist das denn? Willst du etwa mit in die 7 Reiche ziehen?“

1629718338169.png
Der Schöpfer legte „ER“ die Waffen an und setzte ihn neben den Flimmerkasten.
„Du hast die Ausrüstung eines Schamanen. Deine „Mutter“ Jeana Wolfhart war eine Axt-Kriegerin, kämpfte auch mit Axt und Schild. Dein „Vater“ Wolfi Wolfhart war ein Billposter. Auch er kämpfte mit Schild und einer Faustwaffe. Sie leben in fernen Welten. Ihnen zu Gedenken will ich dich:
Wolfharts Sohn
nennen.“
„ER“ starrte in das Flimmerkästchen. Dort sah er sich.

20210804_195246.jpg
Doch nicht mehr als Puppe, sondern als einen Abenteurer.
Er war nicht vergessen!
Manchmal geschehen wunderliche Dinge.

Jetzt durfte „ER“ als Wolfharts Sohn viele Abenteuer und andere Dinge erleben!
An EUCH ist es, ob ihr seine Geschichten mitgestalten, miterleben und verfolgen wollt!??
---------
Wolfharts Sohn wurde "Ehrenmitglied" unserer Gilde.
Und so haben wir als Gilde seit diesem Tag ein in unserem Spiel "lebendes" Maskottchen.
Für unsere Mitglieder gibt es auf unseren Discordserver eine Geschichte mit Bildern von diesem Event.
LG Mia
 

Phönixfeder

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OFFENER BRIEF AN DIE GILDE

"ER" erzählt:

Da hatte doch die Raupe Nimmersatt gestern den Wolfi beauftragt das Dorf zu säubern und aufzuräumen, bevor er in den Urlaub geht....
Doch ich wage es gar nicht euch zu erzählen, was dabei so passiert ist. Wolfharts Sohn war durch die Straßen des Dorfes gelaufen, um nachzusehen , was zu tun wäre. Dann hat er die Bäume geschüttelt, meinte das Laub müsse runter..sonst könne er gleich wieder von vorn beginnen. Danach hat er das Vieh aus allen Ställen getrieben. Alle Hühner des Dorfes, alle Schweine, Schafe und Eber liefen bald auf dem Marktplatz umher. Wolfi dachte, so ließe sich das Ställe und Gatter säubern besser bewerkstelligen. Dann öffnete er sämtliche Haustüren, um frische Luft in die Häuser zu lassen. Daraufhin war es Mittag geworden. Um alles viel schneller erledigen zu können, kam er dann auf eine "grandiose" Idee. Hatte den Wasserfall um- und durch das Dorf geleitet. Jetzt könnt ihr Fische in euren Gattern züchten, in den Gärten wachsen Wasserpflanzen und euer Tresorinhalt liegt verstreut im Dorf herum unter Schlamm vergraben.
Im Meer haben sich die Haie über das köstliche und übbige Mal gefreut und die Meeresoberfläche ziert ein Blätterteppich. Ach und wenn ihr jetzt für Wellspring spenden möchtet, solltet ihr ein U-boot oder Taucheranzug nutzen. Eine Ausbildung im Höhlentauchen wäre von Vorteil!
Und dann sagte er, das wäre alles IHRE Schuld! Der Raupe! Ja! Man solle einem Lehrling keine Arbeiten auftragen,die einer Fachkraft bedürft hätten. Und Er wäre froh, das er nicht in eurem Dorf leben müsse! Jetzt bin ich verzweifelt...soooo bekommen wir doch keinen ordentlichen Vornamen ! ?? Was wird jetzt Raupe tun? Wie Wolfi bestrafen?

Ich beobachte die Sache für euch weiter und werde euch berichten. Euer "ER"!
 
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Phönixfeder

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REAKTION auf die "Säuberung"
"ER": "Ich kann euch sagen, die Raupe war vielleicht sauer,um nicht zu sagen stinkig. Hat mit Wolfharts Sohn geschimpft. Er sei kein Herkules. Und das Ganze würde für Beide noch ein Nachspiel haben. Sie habe ihren Job verloren. Und Wolfi solle sich am Besten erstmal verkriechen.
Wolfi hatte dies getan und sich aber bald darauf versucht sich zu entschuldigen. Er müsse wohl noch sehr viel über das Abenteurleben lernen. Zur Wiedergutmachung hatte er angeboten für alle bis zu Halloween nur Kürbisse in seinem Garten anzubauen und diese dann der Gilde zu spenden, um wenigstens ein wenig wieder gut zu machen. Nur hatte Raupe Nimmersatt noch nicht darauf reagiert.
"Wolfi" hatte sich erstmal in sein Dorf verzogen. Fleißig Ackerbau und Viehzucht betrieben...manchmal auch gesammelt und gehandwerkelt. Ansonsten sich aber allgemein recht still verhalten.
Na ja Herkules steht nun nicht mehr zur Wahl bei der Namensfindung.
Ich sage euch, ich bin nur froh, das die Sachen aus euren Tresoren nicht weit weg gespült wurden sind. Meistens noch im Haus oder kurz vor der Tür lagen.
Ich werde weiter für euch berichten, wie die Geschichte ausgehen mag.
Liebe Grüße euer "ER".
 
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Phönixfeder

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Heute möchte ich euch weiter berichten.
Die Dorfälteste Spinifex hatte mir einen Bericht zukommen lassen:
Spinifex — Vorsitzende des Dorfältestenrats
Nu ja, in der Tat war Raupe ziemlich erbost. Die Aktion von diesem neuen Ritterlein, das sie da unter ihre Stummelfittiche genommen hatte, hatte ihr einen deftigen Rüffel der Dorfältesten eingebracht, ganz zu schweigen von dem Entzug der Ausbilderberechtigung und einem lebenslangen Verbot, am Wegrand sitzende Jammergestalten einzusammeln. Dieses Vorrecht hätte ausschließlich und immerdar der Älteste HitKash, und sie hätte sich da gefälligst rauszuhalten...So verzog sich die gemaßregelte Raupe in gefährliche Zonen, um wenigstens ihren Heldenmut zu zeigen und in einigen Jahren als geläuterter und strahlender Schmetterling wiederzukommen.
Der Verursacher der Dorfschweinerei hatte sich schön flugs verzogen, irgendwohin an die Küste, wahrscheinlich hatte er sich ein großes Loch in den Sand gebuddelt und war auf der Suche nach sich selbst.
Die Dorfbewohner hörten nur ab und zu von vorbeikommenden Reisenden von den beiden, und eines Tages brachte ein Händler eine Botschaft samt Paket an die Bürgermeisterin mit.
Sie öffnete das etwas muffig riechende Päckchen, und darin lag eine alte, grünlich schimmernde Flasche. Am Flaschenhals angebunden ein Zettel mit einer handschriftlichen Notiz, die kaum zu entziffern war. Nach langem Beratschlagen der Dorfbewohner einigte man sich darauf, dass diese Nachricht von der berüchtigten Seehexe Grubella kommen müsse, kein Wunder dass die Nachricht so unleserlich war, verlor diese Hexe doch in regelmäßigen Abständen immer wieder ihre 2 Glasaugen. In dem Gekritzel konnte man entziffern, dass in der Flaschenpost eine geheime Botschaft läge, verfasst vor mehr als 530 Jahren. Darin würde die Ankunft eines besonderen Helden angekündigt, und außerdem würde darin auch sein Name genannt, der bis dahin streng geheim zu halten wäre... Sehr sehr mysteriös das alles...
Aber die Dorfältesten fassten sich ein Herz und öffneten die Flaschenpost. In der Tat konnten sie den ersten Teil entziffern, es war da die Rede von einem schüchternen, unerfahrenen Helden, der von allen unerkannt durch die Lande ziehen würde, bis er von jemand aufgegriffen würde. Und zum Schluss sollte eigentlich sein Name stehen, leider war der aber durch die lange Reise völlig unleserlich geworden. Die Dorfältesten beratschlagten, denn ihnen war schnell klar, dass der Überschwemmer des Dorfes wohl der gemeinte "Held" sein musste. Und ein Name....den habe er ja nun wirklich noch nicht..."Er" oder "Wolfharts Sohn " ... Nuja....?
Man rief innerhalb der Gilde dazu auf, doch einen passenden Namen für "ER" und gleichsam für Wolfharts Sohn zu suchen.
Die Vorschläge sollten per Post gesammelt und wenn der neue "Held" aus seiner Selbstfindungsphase gefunden hatte, ihm vorgelegt werden, um einen sich auszusuchen.
Soweit der Bericht!

Soll Wolfharts Sohn wirklich dieser "Held sein?
Hihi ich hätte ja einen Namen: Mephistoteles...Ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft...(nur müsste der Spruch dann umgekehrt werden).
Nochmal zur Erklärung...Wolfharts Sohn und "ER" bilden eine Einheit (wir werden dann den gleichen Namen tragen), während "ER" als Schreiberling und "Berichterstatter"(Geschichten und Ereignisse) "arbeitet", wird Wolfharts Sohn seine Abenteuer und Erlebnisse im Spiel fortsetzen und gestalten. Wolfhart ist in diesem Fall ein Nachname..(siehe Geschichte).
Dann suchte ich alte deutsche Namen, welche die gleiche Bedeutung haben, wie unser Gildenname (mit vereinter Kraft): Answald; Anawalt; Einwalt; Enwald; Ansbold; Anibald...
Dann kam mir noch der Gedanken: "Wolfi" wurde in unsere Gilde (mit eurer Zustimmung) aufgenommen. Laut Geschichte ist er ein im Spiel "lebendes" Maskottchen unserer Gilde. Damit sind alle auch eine Art Pate für ihn, werden ihn zusammen erziehen und groß"ziehen". Deshalb wäre es schön , wenn sich unser Gildenname in seinem Vornamen wiederspiegeln würde. Mir sind 2 Namen eingefallen: Virius und Viribius...diese schickte ich per Post als Anregung.

Dann kamen die ersten Vorschläge:
Tashi hatte geschrieben:
Bei dem Unfug, den er so anstellt, passt Michel (angelehnt an Michel aus Lönneberga)
oder wie wäre es mit Orpheus?
Andere Vorschläge:
Viribus=> Ribisl, Ribsam, Virikas, Virimar.
Als legendärer Ausmister Augeas,
Fugax als lat. schüchtern,
Grautvornix/Krautvornix und einige andere.

Doch "Wolfi" war von der ganzen Angelegenheit doch betroffen, wie ihr im nächsten Bericht erfahren werdet!
Euer "ER".
 

Phönixfeder

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Wolfharts Sohn -Heldenfrage
Wolfharts Sohn:
„Das Ganze machte mich doch betroffen.
Um mich abzulenken baute ich, wie versprochen Kürbisse an und pflegte meine Tiere. Sammelte und handwerkelte etwas im Dorf.
Aber dann beschloss ich meine Abenteuer weiter fort zu setzen.
Bärentatzengruft1.jpg
Ich drang in die Bärentatzengruft ein und bekämpfte dort die Bösewichte.
Und dann musste ich noch einmal zu Grubella, der Seehexe. Es stellte sich heraus, das sie J.M. Geholfen hatte und ich musste sie dafür bestrafen.
Aber sie sagte mir, ich wäre gar kein richtiger Held!
Grubella2.jpg

Dies traf mich!
Als ich dann aber bei Dagvard Bericht erstatte, nannte er mich ein Held.
Dagvard.jpg
Was nun ist richtig, war ich ein Held oder doch noch kein wahrer Held?
Ich musste viel darüber nachdenken.
Und dann kam die Flaschenpost! Und die Aufregung der Dorfältesten.
In dem ganzen Durcheinander hätte ich fast den Auftrag von Ahornscheitel, die Ältesten zu töten, vergessen.
Doch allein konnte ich dies nur sehr schwer schaffen.
Deshalb fragte ich, ob mir jemand doch helfen würde.
Tashira zeigte Erbarmen und half mir.
Ich fasste meinen Mut zusammen und fragte sie nach dem „Heldsein“.
Sie antwortete mir:
„Ein Held wird man nicht durch kluge Worte oder schöne Kleider. Ein Held wird man durch seine Taten und Bescheidenheit. Ein Held hilft jenen, die Hilfe benötigen oder in Not geraten sind.
Und er steht für seine Taten ein.
Wenn du ein wahrer Held werden willst, dann liegt noch ein langer und mühsamer Weg vor dir.
Viele größere und mächtigere Gegner wirst du bezwingen müssen und viele Aufgaben lösen.
Ein jeder Erfolg ist ein kleines Heldenstück und macht dich stärker.
Und mit der Zeit wird dein Name bei anderen Abenteurern bekannt sein.Dann bist du vielleicht ein Held! Aber du selbst wirst auf diese Bezeichnung keinen Wert mehr legen.“
Wolfi:“ Danke Tashi für deine Hilfe und deine Erklärung. Aber noch habe ich keinen richtigen Namen. Ich hoffe, das die Mitglieder unserer Gilde bald einen passenden finden werden!“
“ Na ja, unser aller „Söhnchen“ wirst du wohl trotzdem bleiben!“, lächelte Tashira mir entgegen.

Seit dem Gespräch mit Tashira waren einige Tage vergangen. Doch ein Satz ging mir nicht aus dem Kopf!
"Ein Held tritt für seine Taten ein!"
Ich sann nach, wie ich dies bewerkstelligen sollte.
Bisher hatte ich als "Wiedergutmachung" nur versprochen Kürbisse an zu bauen und diese der Gilde dann zu spendieren.
Ich hatte an Halloween gedacht, wo diese sicher gebraucht würden. Über 700 hatte ich bisher zusammen.
Aber dies würde nicht genügen meine "Dorfreinigung" vergessen zu machen.
Ich muss mich bei allen entschuldigen. Ein Gilderundbrief schien mir dafür angemessen.
Schließlich sollte ja noch ein Name für mich und "ER" gefunden werden und die "Taufe" in einem feierlichen Ramen stattfinden.
Einige Vorschläge gab es ja bereits. Fugax; Virikas und Viribus gefielen mir bisher.
Und dann hab ich mir gedacht ihr (meine Gildenmitglieder) braucht etwas um wieder lachen zu können. So entstand dies:

Heldentag
Als Held hat man s nicht leicht


Nun endlich stand ich vor
dem Dorf-Teleport-Tor.
Es zu durchschreiten fehlte nur ein Schritt,
doch hielt Ungewissheit mich zurück.
Hast als Held du heute genug getan?
Hab erfüllt Aufgaben,
die Leute mir haben aufgetragen.
Suchte ihre verlorenen Sachen
und musste manch Verrücktes machen.
Schlug mich mit einem Boss,
vergessen hatte ich Gesundheitstränke,
so schlug er mich nieder.
Kurz darauf fand ich mich am Teleportpunkt wieder.
Als Held hat's man nicht leicht!

Wollte sammeln Erz für die Dorfspende,
wenn ich es doch gleich fände.
Bog falsch vom Wege ab
und fiel in einen See hinab.
Fand mit „reicher Ernte“ Erz,
erfreut schlug mein Herz.
Schaute mich kurz um,
wie schön die Welt doch war.
Ein anderer Held hatte „geerntet“, war ja klar.
Als Held hat's man nicht leicht!

Die Brust voll Wut,
ich auf einen Gegner traf.
Doch diese Wut war gar nicht gut.
Zehn mal stärker war seine Macht,
hätte mich fast „kalt“ gemacht.
So blieb mir nur die Flucht.
Hab dabei sehr geflucht.
Als Held hat's man nicht leicht!

Doch konnte ich sammeln doch noch Beute.
Diese passt nicht. Nicht heute,
nicht zu einem Schamanen.

Genug! Für heute schreite ich durch das Tor.
Mich zu erholen, wollt ich ruhen am Strand,
wo auch mein Häuschen stand.
Denn als Held hat's man nicht leicht!

Doch kaum mich ausgestreckt,
höre ich es hinter mir schreien . Oh Schreck!
Die Tiere hungrig,
im Garten will geerntet sein.
Geht dies so tagaus, tagein?
Soll dies das Heldenleben sein?
Als Held hat's man nicht leicht!

Wenn es euch bekannt kommt vor,
so tragt es, wie ich, mit Humor.
Was nutzt es, wenn man sich ärgert, weil man all zu schnell vergisst,
das dies ein Spiel „“nur“ ist?
Besser ist es, über sich selbst zu lachen!
Morgen will ich es besser machen!
Denn als Held hat's man nicht leicht!

Dann schrieb ich einen Brief an meine Gilde, in dem ich mich entschuldigte.
 

Phönixfeder

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Wolfharts Sohn - Traumreise

Der Ältestenrat des Dorfes hatte beschlossen, das "Wolfi" sich zu gegebener Zeit selbst einen Namen aussuchen solle, wie es die Tradition der Schamanen entspräche.
"Wolfi" war zunächst etwas enttäuscht, wollte er doch so gern für sich und "ER" einen Namen haben. So zog er sich in sein Dorf zurück.
Er setzte sich an den Strand. Ein leichter Windhauch blies ihm vom Meer her ins Gesicht.
Hier war er mit allen 3 Elementen verbunden, Wasser, Wind und Erde.
„Wolfi“ hatte sich Wasser und Wind zu "seinen" Elementen gemacht. Noch kannte er längst nicht alle Formen der Magie dieser Elemente. Doch er lernte hinzu.
Als er so vor sich hin sann, seine Sinne immer mehr der Natur und den Elementen öffnete, hörte er das Klopfen eines Spechtes.
„Wolfi“ wusste das ein Specht ein Krafttier für einen Schamanen sein konnte. Eines, welches einen nicht ständig begleitete, sondern nur rief, wenn es die Lebensumstände nötig machten.
Er hörte zwei unterschiedliche Klopfzeichen und kannte die Bedeutung.
Das erste Zeichen sagte ihm, das er sein Leben ändern und etwas loslassen müsse. Dies würde sein Leben erleichtern.
Das zweite Klopfzeichen aber war anderer Natur.. Es sagte "Wolfi", das der Specht ihn gern mit auf eine Reise nehmen würde. Dies ging aber nur, wenn er sich ihm ganz öffnen würde.
Es würde wie eine Traumreise sein.

„Wolfi“ versank immer tiefer in Trance, öffnete sich den Elementen und dem Specht.
Er bat ihn ihn auf der Reise zu begleiten und ihn auch wieder zurück zu bringen.
Der Vogel flog mit Wolfi zu seiner Bruthöhle. Diese bildete den Zugang zu anderen Welten.
Es gab 3 Welten, die obere, die mittlere und die untere Welt. Der Specht brachte ihn in die mittlere Welt.

„Wolfi“ sah durch die Augen des Vogels, der mit ihm flog. Es waren die 7 Reiche über die sie flogen. Bald erkannte er Ardent City unter sich. Doch ging es weiter über Felder und Wiesen. Dann sah "Wolfi" den Meeresstrand und es ging immer weiter.
Er sah mehrere Inseln. Bei der zentral gelegenen Insel ging der Vogel tiefer.
Plötzlich sah er ein kleines Mädchen. Sie schien besorgt und blickte sich ständig hilfesuchend um.
Dann ging es zurück.
Der Specht landete schließlich auf "Wolfis" Hand und sprach zu ihm:
"Diesem Mädchen hilf! Wenn die Zeit gekommen! Dann bist du reif und stark genug einen Schamanennamen zu tragen. Suche dein Leittier, wenn du es nicht schon gefunden hast. Es gibt dir den Namen."
Dann flog er davon.
Wolfharts Sohn "erwachte". Jetzt wusste er, was zu tun war.
Er musste erfahrener und stärker werden!
Und er musste dieses kleine Mädchen finden!
Er musste seine Abenteuer fortsetzen!
Erst, wenn er diesem Mädchen geholfen hatte, konnte er wieder an seinen Namen denken.
Noch wusste er nicht, wo dieser Ort war, wo sich diese Inseln befanden, wo dieses Mädchen zu Hause war.
Aber vielleicht hatten seine Freunde einen Tipp für ihn?
 
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