Phönixfeder

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Phönixfeder

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Ich selbst möchte mit etwas beginnen, was ich vorsichtig als das V&H "Lied" bezeichnen möchte.
Auch eine Art Spiel, obwohl es dies nicht richtig trifft. Es soll ein Reim/Lied werden, welches lustig ist und zugleich auch "lehren" kann. Setzt einfach eure Strophen darunter.;)

Bist du ein Bauer mit nur einem Huhn,
ja dann hast du wahrlich nicht viel zu tun.
Sammelst Eier tagein und tagaus.
Geh zur Kochstelle und mach leckere Gerichte daraus.

Oder bist du hilfreich und findest Zyprian in seiner Not,
geh zum Händler kauf ihm ein Weißbrot.
Erfahrung ist dein Gewinn,
deshalb schau täglich zu ihm hin.

Bist du ein junger Abenteurer, noch ohne Pferd,
dann ist ein Besuch bei Chauncey, dem Stallmeister nicht verkehrt.
Hilf und erfülle die Quest,
der Lohn nicht lange auf sich warten lässt.

Oder bist du ein Gärtner mit krummen Rücken
vom vielen Säen und Pflücken,
dann nutz Gemüs und Obst zum Füttern und Kochen,
Blumen und anderes Gewächs,
gibt Reichtum, Erfahrung und dich Sammelvorräte finden lässt.



Refrain:
Ob wir Schmieden, Drechseln oder am Spinnrad sitzen,
in Dungeons uns verlaufen
oder uns mit Monstern raufen,
Fische angeln, Obst pflücken
oder uns nach Insekten bücken,
ob wir Hacken und Sägen
oder unsere Wunden pflegen,
in den 7 Reichen gibt es immer zu tun
und man lässt uns kaum ruh'n.
Doch gibt es was zu feiern,
lassen wir uns nicht lumpen,
erheben unsere Humpen,
ein Hoch auf die Otter und unser schönes Spiel!
Hoffe es gefällt ..nun seit ihr dran.!
 
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Sowas solltest du mal beim Fan-Friday einreichen - vielleicht gewinnst ja sogar was :))
 
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lujo

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ich bin zwar deutsch aber das mit dichten ist an mir iwie vorbei gegangen:rolleyes:
 

Phönixfeder

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Sowas solltest du mal beim Fan-Friday einreichen - vielleicht gewinnst ja sogar was :))
Ich habe dies getan mit weiteren Strophen. Ich werde diese dann auch hier posten, ob es Erfolg hat oder auch nicht.
Danke für den Hinweis🥰
 

Glockenfee

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Gerne - ich drück dir die Daumen. Das muss belohnt werden(y)
 

Phönixfeder

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Goldspiel -eine Geschichte ausvergangener Zeit?

Ich schreibe schon längere Zeit Geschichten und Anderes. Oft sind sie mit Spielen verbunden oder reine Fantasie.
Die Geschichte, welche ich euch nicht vorenthalten möchte entstand 2012. Für euch wieder aus der "Kiste gebuddelt".

Ich möchte den Namen des Spiels nicht hier nennen, wo die genannten Dinge sich häuften.
So hatte ich mir Gedanken gemacht, weshalb und wie solche Dinge geschehen und diese Geschichte daraus entwickelt.
Der Inhalt ist freie Erfindung und es betraf keine mir bekannten Leute oder gar mich selbst.

Goldspiel-
eine ungewöhnliche Geschichte


Es geschieht wohl in vielen Online-Spielen. Die Worte,die folgen sind nur ein kleiner Auszug , aus dem was möglich ist:
In letzter Zeit häufen sich Posteingänge mit Angeboten für reelles Geld, Spielgold zu kaufen.
Im Auktionshaus sind Preise, die manchmal aller Realität widersprechen.
In Foren sind Beiträge, in denen andere Mitspieler „angeprangert“ werden, wegen ihres regelwidrigen Verhaltens.
und Vieles mehr...


Dies alles hatte mich bewogen eine Geschichte zu schreiben. Eine Geschichte von etwas ungewöhnlicher Art.
Ob es „nur“ eine Geschichte ist, dass überlasse ich einmal eurem Nachdenken.
Manchmal zwingt aber eine Geschichte mehr zum Nachdenken, als ein „einfacher“ Forenbeitrag.



Die Geschichte ist im asiatischen Raum angesiedelt, könnte aber ebenso im deutschsprachigen oder jedem x-beliebigen Raum spielen.
Ein armer Junge. Seine Familie existiert am Existenzminimum.
Und doch versucht er, so gut es geht, zu helfen.
Dabei würde er doch viel lieber spielen gehen. Ja spielen mit anderen Jungen und Mädchen, doch dafür bleibt kaum Zeit.
Wen verwundert es , als er eine Anzeige in der Zeitung las und seine Augen zu strahlen begannen.
„DU möchtest gern spielen? Und dabei noch Geld verdienen? Dann besuche uns. Wir stellen dir einen modernen PC zur Verfügung.“
So überlegte er nicht lange und begab sich an die angegebene Adresse.
Man begrüßte ihn freundlich. Fragte nach ihm und seiner Familie, welche Spiele ihm denn liegen würden. Erzähltem ihm, dass es gut sei, zu ihnen gekommen zu sein, hier dürfte er spielen und würde so nebenbei seiner Familie helfen können.
Am Ende ließ man ihm ein paar Schriftstücke unterschreiben, die er in seiner Aufregung nicht wirklich las.
Am folgenden Tag begab er sich wieder dorthin.
Er wurde wieder begrüßt, diesmal nicht ganz so aufwendig.
Ein etwas älterer Mann führte ihn in einen großen Büroraum.
Dort saßen mehrere Jungen und auch einige Mädels an PC's und spielten verschiedene Spiele.
Der Mann führte ihn an einem Platz und sagte, dies wäre nun sein PC, an dem er spielen könne.
Er startete für ihn ein Spiel, ein RPG und erklärte ihm worauf es ankam.
So baute er sich seine erste Figur. Schnell hatte er auch Kontakt zu anderen Spielern in der weiten Welt. Spielern , die ihm gern während seiner ersten Schritte, Hilfe boten.
So kam er mit dieser Figur schon ein beachtliches Stück vorwärts.
Er vergaß die Zeit , während er so spielte. Bis der Mann, welcher ihm hier begrüßt hatte und ihm „seinen“ PC gezeigt , kam und sagte dass für heute Schluss sei.
Dann drückte er ihm ein paar Münzen in die Hand.
Nicht sehr viel ,aber es reichte, um für seine Familie etwas zu Essen zu kaufen.
Zu Hause freute man sich darüber.
Unruhig schlief der Junge in dieser Nacht. Immer wieder träumte er von seiner Figur und was er alles mit ihr anstellen würde.
Am folgenden Morgen, nachdem er schnell alle aufgetragenen Aufgaben im Haus erledigt hatte,begab er sich wieder zu seinem PC.
Diesmal besuchte ihn ein jüngerer Mann, der ihm einige Tricks im Spiel zeigte, wie er schnell zu Geld kommen und sich bessere Ausrüstung dafür im Spiel kaufen könne.
Diese Ratschläge befolgte er. So wurde seine Figur weiter stärker und konnte sich schon mächtigeren Gegnern stellen, die er auch mit Hilfe seiner neuen „Freunde“ im Spiel besiegen konnte.
Wieder verging viel zu schnell die Zeit. Wieder erhielt er einige Münzen.
So kam er in kurzer Zeit auf eine beachtliche Position im Spiel, in der er nicht mehr jeden Gegner fürchten musste und zu einer Beachtlichen Ausrüstung. Nicht die Allerbeste,aber doch nicht die Schlechteste.
Immer wieder kam der jüngere Mann mal bei ihm vorbei gab ihn diesen und jenen Hinweis.

Bis er eines Tages zu ihm sagte, er sei nun soweit das Spiel abzuräumen...
Ihm sagte, er solle an einer bestimmten Stelle im Spiel einen bestimmten Weg immer wieder ablaufen, alle Gegner dort besiegen und die gefundenen Items verkaufen, das Gold aber einem anderen Charakter schicken, der so etwas wie eine Bank wäre auf der man das Gold sammle und später für bessere Dinge nutzen wolle.
Einige Zeit folgte er den Anweisungen des jüngeren Mannes. Dieser sah immer öfter zu ihm,ob er auch gute „Fortschritte“ mache.
Als diesmal Schluss war, erhielt er seinen ersten Geldschein.
Überglücklich, freute er sich auf den folgenden Tag.

Wieder „spielte“ er und führte den Auftrag aus dem ihm der jüngere Mann gab.
Oftmals wechselten sie die Plätze auf denen er sein „Spiel“ machen sollte.
Dies ging eine ganze Weile , bis ihm das zu langweilig wurde, immer und immer wieder die selben Wege, die selben Gegner.
Als er aber auf einer anderen Map war und der jüngere Mann dies sah, bekam er von diesem einen harten Stoß in die Rippen, so dass er kurz nach Luft schnappte.
„Mach was ich dir sage, oder willst du heute kein Geld mit nach Hause nehmen?“

So machte er weiter. Immer wieder versuchte er ein Stück anderer Orts zu gelangen , doch ständig war der jüngere Mann da.
Immer härter wurden die Prügelstrafen.
Seine Ingamefreunde, die er gefunden hatte, fragten nach ihm, solle er doch mit ihnen Quests und Missionen erfüllen. Immer wieder musste er Ausreden gebrauchen.
Er konnte ihnen doch nicht erzählen, dass er hier für Geld „spielte“, aber dabei Gold farmte auf Teufel komm raus.

So sann er nach, das war doch kein wirkliches Spielen. Er war zu einem Werkzeug geworden für den älteren und für den jüngeren Mann, deren Namen er nicht einmal kannte.
Doch er bekam Geld, konnte so seine Familie unterstützen, damit es ihnen etwas besser ging, jeden Tag etwas zu Essen hatten. Dies war vorher nicht immer der Fall.
Aber auch die Prügel spürte er und etwas das viel mehr weh tat, in ihm innen drinnen, dass man ihn ausnutzte, nicht nach seinen Fähigkeiten fragte oder nach dem, was er gern wollte.
Dabei hätte er so viele Ideen gehabt um „sein“ Spiel zu verbessern.
Es musste etwas geschehen! Sicher wurden die anderen Kinder auf die selbe Art ausgenutzt.
Doch was hatten eigentlich die zwei Kerle von dem Spielgold?
So oft er auch grübelte, er kam nicht darauf.

Er wollte sich nicht länger ausnutzen lassen!
Dies sagte er am folgenden Tag dem jüngeren Mann.
Der nahm ihn und ging mit ihm in ein kleinen Raum. Dort schlug er ihn abermals. Bis er am Boden lag. Dann beugte er sich über ihn und sprach auf ihn ein, wie er wohl das Geld was er bisher erhalten hatte zurückgeben wolle? Ob seine Mutter und sein Vater denn ins Gefängnis gehen sollten, wenn er nicht tat was man von ihm verlangte. Schließlich habe er dafür unterschrieben,
dass er gehorchen wolle.
Er erinnerte sich an die Schriftstücke , die er kaum gelesen hatte.
Dann zerrte der jüngere Mann ihn in ein Badezimmer wo er sich waschen sollte. Er drohte ihm, ihn weiter zu verprügeln, sollte er den anderen Kindern etwas davon erzählen.
Dabei durften sie sich eh kaum miteinander unterhalten.

Immer , nach seiner „Spielarbeit“ sann er erneut , was er tun konnte , um dort heraus zu kommen.
Dann hatte er eine leichte Vorstellung. Jedes Spiel hat Regeln. Sollte er dagegen verstoßen?
Würde man ihn dann vom Spiel bannen?
Es war einen Versuch wert.
So wurde er immer ruppiger seinen Mitspielern gegen über.
Jagte Neulinge von „seinem“ Platz, hier spiele er.
Der jüngere Mann lachte darüber.
Dann begann er seine Freunde zu beschimpfen. Diese begannen sich von ihm abzuwenden.
Das war wohl das härteste Los seiner verzweifelten Action.
Immer öfter gebrauchte er Worte die nicht den Regeln entsprachen...ihn zum zeitweiligen „Schweigen“ verurteilten.
Immer härter wurden seine Sprüche, und das Seltsame war ihm wurde es leichter, endlich konnte er seine Wut gegen die beiden Männer ablassen.
Immer öfter gab es Beschwerden gegen ihn.


Eines Morgens ging er zu seinem PC um seine“Arbeit“ aufzunehmen als er beim Einloggen einen Hinweis sah.
Doch konnte er nichts damit anfangen, er kam nur nicht in „sein“ Spiel.
Als dies der jüngere Mann sah, wurde dieser wütend. Was hast du gemacht? Weshalb sperren sie unseren Zugang?
Voller Angst und doch gleichzeitiger Freude blickte er ihn fragend an. Ich weiß nicht? Denen gefällt es sicher nicht, was wir hier tun.
So zerrte er ihn wieder ein den kleinen Raum. Der Junge wusste , was ihn erwartete und wollte es ertragen.

Voller Blutergüsse und Platzwunden ging er heimwärts. In seiner Tasche fand er noch ein paar Münzen. Er kam an einem I-netcaffee vorbei.
Er überlegte einen Augenblick.

Heute würde er hungern.

Egal.
Er mietete sich eine Stunde. Eröffnete sich einen neuen Zugang. Und dann machte er sich einen neuen Charakter.
Bald fand er Leute , die ihn kennen mussten. Er schrieb sie an. Immer und immer wieder, bis einer bereit war ihm zuzulesen.
Dann erklärte er diesem, weshalb er so gehandelt hatte, was geschehen war.
Und so schrieb ich nun dieses als Geschichte nieder.
 

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Und noch eine "ältere" Geschichte, aber nicht minder aktuell.
Dämonenjäger
J.Wolfhart (Anmerkung: dies ist mein Name, neben Falkenfeder Schreiberling, für Veröffentlichungen von Geschichten)

Dämonenjäger
Eine Kurzgeschichte

Ein junger Mensch, er mag etwa so alt wie du oder etwas jünger gewesen sein, saß vor seinem PC.
Oder war es seinem Lapi? Egal, dies ist nicht von Belang.
Ebenso wenig, wie das Geschlecht des Menschen, denn es kann jeden treffen.
Er hatte sich gerade ein neues Spiel gekauft und war dabei es zu installieren.
Der Name des Spieles ist auch nicht von Bedeutung.
Bald sah der junge Mensch den Startbildschirm und er erstellte sich eine Spielfigur. Veränderte sie
nach seinen Wünschen, den Möglichkeiten des Spieles entsprechend.
Dann startete er mit dieser Figur in das Abenteuer des Spieles.
Stunde um Stunde verging.
Er verbesserte die Figur, gab ihr neue Rüstung und neue Waffen.
Da läutete das Handy.
Er hörte es nicht.
Der junge Mensch wollte seine Figur weiter bringen.
Doch dann übermannte ihn doch die Müdigkeit.
Am folgenden Nachmittag ging es weiter.
Aufgeregt und voller Ungeduld wartete er auf den Startbildschirm.
Nur eine kurze Pause gönnte sich der junge Mensch, um Kaffee und etwas zum Essen zu machen.
Eingenommen wurde während des Spielens.
Diesmal klingelte es an der Wohnungstür, doch der junge Mensch ignorierte es.
Wieder wurde es sehr spät, ehe die Müdigkeit kam.
Der darauffolgende Tag verlief etwas anders.
Schnell wurde Fastfood, Zigaretten und Energiedrink bereitgestellt. Dann eine Kanne Kaffee.
Es war Wochenende, da konnte man doch durchspielen.
Trinken und Essen tat er ohne das Spiel zu unterbrechen.
So ging es nun Tag für Tag.
Bald lief der Aschenbecher über, stapelten sich Essenreste um PC und Monitor. Im Zimmer lagen
leere Getränkedosen und Flaschen.
Freunde und Freundinnen hatten es längst aufgegeben den jungen Menschen per Handy oder gar an
der Wohnungstür sprechen zu wollen.
Der junge Mensch lebte nur noch für seine Spielfigur.
Sie war das Einzige, was ihn im Bann hielt.
Er war den Dämon verfallen.
Doch der junge Mensch merkte nichts davon.
Eines Tages geschah etwas Unerwartetes.
Die Figur des jungen Menschen wurde aus dem Spiel geworfen.
DC.
Viele Spieler kennen dies.
Er versuchte sich erneut einzuloggen, doch ohne Erfolg.
Mehrmals wiederholte er die Prozedur mit gleichem Ergebnis.
Er war vom Spiel getrennt.
Bis diese Meldung erschien:
Die Server des Spieles wurden von einer Hackergruppe namens Dämonenjäger angegriffen und
müssten auf unbestimmte Zeit heruntergefahren werden. Man entschuldigte sich für die
Unannehmlichkeiten.
Dies bedeutete auf unbestimmte Zeit nicht mehr spielen zu können.
Was sollte der junge Mensch jetzt tun?
Er zog die Vorhänge seines Fensters auf. Grelle Sonnenstrahlen trafen sein Gesicht. Wie lange hatte
er die Sonne nicht mehr gesehen?
Er lief unruhig in seinem Zimmer hin und her.
Der junge Mensch musste hier raus, sonst würde ihm die Decke auf den Kopf fallen.
Er zog sich eine Jacke über und verließ Wohnung und Haus.
Der junge Mensch schlenderte gelangweilt durch einen Park.
Dort saßen Menschen, die er kannte. Als er sie grüßte, schauten sie nur verwundert weg.
Der junge Mensch hatte nicht bemerkt, wie ungepflegt er jetzt aussah.
Unweit befand sich ein kleiner Eisstand.
Der junge Mensch kaufte sich zwei Kugeln und setzte sich auf eine Bank.
Neben ihm saß ein älterer Mann.
Dieser hielt ein Buch in der Hand in dem er las.
Leise, doch für den jungen Menschen deutlich vernehmbar, las er:
„Das Schlimme an den Dämonen ist nicht, daß sie uns töten, sondern das sie uns dazu bringen uns
selbst zu vergessen!“
Der junge Mensch dachte kurz über diese Worte nach.
Seufzend sprach er leise, doch hörbar:“ Wie wahr!“
Der ältere Mann klappte das Buch zu und sah ihn fragend an. „Erzähl!“
Der junge Mensch fasste allen Mut zusammen und erzählte, was ihm widerfahren war und welche
Wut er auf die Hacker hätte.
Doch mit jedem Satz wurde ihm die Bedeutung des vom älteren Mann gelesenen Satzes deutlicher.
Als er geendet hatte, nahm der ältere Mann das Buch und gab es dem jüngeren Menschen.
„ Hier nimm, lies und lerne. Ich habe das Buch schon oft gelesen.
Merke dir: Es ist nicht wichtig seinen Charakter zu leben, wichtig ist sich selbst nicht zu
vergessen!“
Dann verließ er den jüngeren Menschen.
Dieser begann zu lesen.
Die Geschichte war spannend und gefiel ihm.
--------------------------
PS:
Er kaufte sich weitere Bücher aus dieser Serie.
Bald begann er auch selbst kleine Geschichten zu schreiben, aus Spaß Andere zu unterhalten, zu
warnen, ohne drohenden Zeigefinger, und zum Nachdenken anzuregen oder auch versteckte
Ratschläge zu geben.
-------------------
Nachwort
Auch wenn in dieser Geschichte Hacker einen positiven Hintergrund erhalten, kann ich das Meiste
ihres Tuns nicht gut heißen.
Sie zerstören Welten, viel investierte Zeit und Zukunftspläne. Von Anderem nicht zu reden.
Vielleicht sollten sich manche Softwarefirmen überlegen, diese durchaus intelligenten Menschen
die Chance zu bieten mit ihnen zusammen zu arbeiten, um Lücken und Verbesserungen zu finden.

An alle Computer-und Konsolenspieler.
Wenn ihr bis hier her gefunden habt, so habe ich keine Bange um euch, doch eine Bitte.
Achtet auf eure Freundinnen und Freunde, das sie rechtzeitig ausloggen und offline gehen, damit sie
nicht dem Dämon (Sucht) verfallen. Macht sie auf die Gefahr aufmerksam und lasst nicht nach in
euren Bemühungen ihnen zu helfen, sollte es einen von ihnen schon in seinen Bann gezogen haben.
Scheut euch nicht, um Mithilfe zu bitten.
In manchen Spielen gibt es Gamemaster oder Spielleiter. Deren Team haben die Möglichkeit zu
prüfen, wie lange jemand täglich online ist. Auch in dieser Hinsicht sollten sie sich ihrer
Verantwortung bewusst sein!
Viele werden jetzt schreien, aber ich bezahle doch viel Geld für meine Spielzeit, dann will ich auch
spielen!
Jeder muss selbst abwägen, wie viel zu zahlen er bereit ist und wieviel seiner Zeit er am Tag in Spieleinvestieren will oder ob er das Geld für sinnvollere Sachen ausgibt.
Bedenkt: das Leben da "Draußen" ist viel aufregender und bunter, als es jedes Spiel sein könnte!

Mia
 

Phönixfeder

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Es hat geklappt mit auf dem ersten Platz. Ich freu mich riesig! :D
Und es wurde sogar ins englische übersetzt.
und hier nochmal der gesamte Text:

V&H Lied by Mia Phönixfeder

Bist du ein Bauer mit nur einem Huhn,
ja dann hast du wahrlich nicht viel zu tun.
Sammelst Eier tagein und tagaus.
Geh zur Kochstelle und mach leckere Gerichte daraus.

Oder bist du hilfreich und findest Zyprian in seiner Not,
geh zum Händler kauf ihm ein Weißbrot.
Erfahrung ist dein Gewinn,
deshalb schau täglich zu ihm hin.

Refrain:
Ob wir Schmieden, Drechseln oder am Spinnrad sitzen,
in Dungeons uns verlaufen
oder uns mit Monstern raufen,
Fische angeln, Obst pflücken
oder uns nach Insekten bücken,
ob wir Hacken und Sägen
oder unsere Wunden pflegen,
in den 7 Reichen gibt es immer zu tun
und man lässt uns kaum ruh'n.
Doch gibt es was zu feiern,
lassen wir uns nicht lumpen,
erheben unsere Humpen,
ein Hoch auf die Otter und unser schönes Spiel!

Bist du ein junger Abenteurer, noch ohne Pferd?
Dann ist ein Besuch bei Chauncey, dem Stallmeister nicht verkehrt.
Hilf und erfülle die Quest,
der Lohn nicht lange auf sich warten lässt.

Oder bist du ein Gärtner mit krummen Rücken
vom vielen Säen und Pflücken?
Dann nutz Gemüs und Obst zum Füttern und Kochen,
Blumen und anderes Gewächs,
gibt Reichtum, Erfahrung und dich Sammelvorräte finden lässt.

Refrain:
----
Bist du ein Schmied, der schwer zu tragen?
Hast Edelstein und Erz geschlagen?
Über Edelstein werden sich Händler freu'n.
Kannst du genug Massel produzieren,
wird deine Werkstatt bald ein neuer Hammer zieren.

Oder bist du ein Ritter und kommst Heim geheult,
Rüstung zerrissen, der Schild verbeult,
weil nur wenig Glück dir ward hold?
Such dir eine Werkstatt aus!
Verbessere Rüstung und Schild,
so holst du mehr heraus.

Refrain:
----
Bist du ein Zauberer und leer dein Stab?
Dann keine Monster jag!
Sammle Pilze, angle Fisch!
Nach Rezept alles im Topfe zu Manatränken misch.
Vergiss das jeweilige Obst nicht!

Oder kehrst als Sieger du nach Haus?,
aus Taschen und Rucksack fallen schon Dinge raus?
Magst behalten manches Stück?
Gibt es den Tresor zum Glück!
Den Rest wirst du beim Händler los
und schon rutscht nicht mehr dir die Hos'.

Refrain:
---
Noch bin ich nicht weit gekommen,
ist mein Wissen klein!
Deshalb seh' ich ins Forum und Wiki rein.
Lerne, finde Spaß dabei und hab manchen Tipp bekommen.
Mit eurer Hilfe soll dies weiter möglich sein,
wenn ihr tragt weitere Strophen ein!​
 
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Sarah05

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Bzw. auch gleich einsenden an fansubmission@madottergames.com und die Chance nutzen ein paar Kronen zu gewinnen.
Glückwunsch Mia.
 

Phönixfeder

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https://villagersandheroes.com/forums/threads/fan-friday-may-1-8.3164/

Ich habe bei diesem Wettbewerb mit 2 weiteren Beiträgen (nacheinander) teilgenommen.
Nachdem mein Videclip weiterhin im Pool bleibt, hat ein anderer Beitrag wieder den 1. Platz erreicht. 😄
ein Screenshot hat mich dazu inspiriert.Boss Stoneka.jpg
Die Beule
Tiberius hat es wieder ins englische übersetzt. Vielen lieben Dank dafür. Ich hoffe und glaube , er hatte genauso viel Spaß dabei die "richtigen " Worte zu finden und dabei ein Lächeln oder sogar Lachen im Gesicht.
Etwas Spaß und Lachen können alle in diesen Zeiten brauchen!
Wenn euch der Vers auch dazu bringt, wäre es mir ein wertvollerer Gewinn, wie der Wettbewerbspreis.




Die Beule

Bei einem Kampfe neulich,

traf ich auf einen Riesen gräulich.

Dieser schwang seine Keule

und ich hatte eine Beule.


Ging zum Gastwirt, ihn zu fragen

und ihm meine Klagen vorzutragen.


Von der Keule ,

eine Beule?

Ach du grüne Neune.


Sollst bei mir ruhen eine Weile,

und vergessen ist die Beile.


Trank Wein und Bier in der Taverne,

bis ich sah nur noch Sterne.

So der ganze Kopf mir schmerzte.


Meine Schritte mich zu einem „Freund“ der Rüstung machte lenkten.

Dieser sah mich an mit traurigen Bedenken.

Erzählte ihm mein Leid, nachdem er mich tat fragen.


Von der Keule ,

eine Beule?

Ach du grüne Neune.


Solltest tragen einen Helm aus Platte,

und die Keule wirkt wie ein Ball aus Watte.


Die Beule im Weg,

der Helm nicht passt.

Der Kopf er schmerzt.


Ein Händler beherzt,

legte auf meinen Kopf gekühltes Fleisch.


Von der Keule ,

eine Beule?

Ach du grüne Neune.


Gut das ich dich traf, das Glück ist dir hold,

und ich bezahlte den halben Beutel voller Gold.


Meinen Kopf umgab bald eine stinkende Wand,

doch die Beule nicht verschwand.


Ein Magier voller Frost rief:

„Von der Keule ,

eine Beule?

Ach du grüne Neune.


Die geht doch fast von allein,

wieder in deinen Kopf hinein.“

So zückte er seinen Stab.

Kraftlos ich zu Boden sink,

denk: „Eine Beule ist ein doofes Ding!“


Verschwommen nur erkenn ich ihn,

schüttelt seinen Kopf:


Von der Keule ,

eine Beule?

Ach du grüne Neune.


Er beugt sich über mich,

legt mir auf dem Kopf die Zauberhand,

flößt ein mir einen Trank,

fühle mich stark und nicht mehr krank.

Von der Keule

eine Beule?

Hilft dir weiter

nur ein Heiler!

PS: „Ach du grüne Neune“ ist ein Ausdruck , wie OMG für etwas Ärgerliches.​
 
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